EU-Vize-Kommissionspräsident Maroš Šefcovic besucht Leipziger BMW-Werk

Leipzig stand am Donnerstag unter EU-Beobachtung. Der EU-Vize-KommissionspräsidentMaroš Šefcovic hat sich im BMW-Werk einen Eindruck davon verschafft, wie erneuerbare Energien ihren Weg in den Alltag finden. +++

Leipzig stand am Donnerstag unter EU-Beobachtung. Der EU-Vize-Kommissionspräsident
Maroš Šefčovič hat sich einen Eindruck davon verschafft, wie erneuerbare Energien ihren Weg in den Alltag finden. Eine seiner Stationen war dabei das Leipziger BMW Werk.  Hintergurnd des Besuches von Maroš Šefčovič ist die angestrebte europäische Energieunion. Der EU-Vize-Kommissionspräsident bereist mehrere Länder um sich einen Eindruck zum aktuellen Stand der Entwicklungen zu verschaffen. Ziel ist es, die 28 europäischen Energiemärkte zusammenzuschließen, um zukünftig mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen und eine höhere Energieffizienz zu erreichen.
Das Leipziger BMW Werk geht bei diesem hohen Ziel mit gutem Beispiel voran. Hier werden nicht nur die Elektroautos i3 und i8 gebaut, für eine umweltfreundliche Fertigung der beiden Modelle wurden auf dem Werksgelände auch extra vier Windräder installiert. Šefčovič zeigte sich beeindruckt und hatte daneben auch noch recht viel Spaß, denn er durfte den Elektrosportwagen BMW i8 persönlich testen.
Auch Leipzigs Oberbürgermeiter Burkhard Jung wollte sich den Besuch von Šefčovič nicht entgehen lassen. Und er machte auch keinen Hehl daraus, dass er stolz auf die Entwicklung in der Region ist. Denn BMW ist seiner Meinung nach nicht das einzige Beispiel für Energie-Innovation. Trotzdem empfand er den Besuch des EU-Vize-Kommissionspräsdidenten als besondere Ehre.
Nach dem BMW – Werk hat Maroš Šefčovič dann noch die in Leipzig ansässige Strombörse Eurpopean Energie Exchange besucht, auf der Energie und energienahe Produkte gehandelt werden. Anschließend ist er mit den in Deutschland gesammelten Eindrücken zurück nach Brüssel geflogen.