Europafachleute aus deutschen Städten und Kreisen treffen sich in Dresden

Aktuelle europapolitische Fragestellungen, die nächste Förderperiode und der Austausch über die kommunale Europaarbeit sind die Themen, mit denen sich der Arbeitskreis der EU- und Förderreferenten am 18. und 19. März in Dresden befasst. +++

Der Arbeitskreis der deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) tagt zweimal im Jahr und ist nach 2005 zum zweiten Mal zu Gast in der Landeshauptstadt. Bürgermeister Detlef Sittel begrüßt die rund 40 Teilnehmer der Sitzung am Montag im Stadtmuseum. „Gerade angesichts der vielen Fragen, die sich zur Zeit um das politische Projekt Europa ranken, ist es wichtig, dass sich die Kommunen darüber austauschen, wie sie mit Entscheidungen aus Brüssel umgehen, wie sie diese beeinflussen können und wie sie auch die kommende Förderperiode noch mitgestalten können,“ so Bürgermeister Sittel.

Seit 2004 ist Dresden Mitglied in der deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas. Bei der außerordentlichen Delegiertenversammlung, die Ende 2012 in Bonn stattgefunden hatte, war Oberbürgermeisterin Helma Orosz für den Deutschen Städtetag zur ersten Vizepräsidentin der deutschen Sektion des RGRE gewählt worden. Zuvor war sie bereits Mitglied im Hauptausschuss der deutschen Sektion des RGRE. Die deutsche Sektion des RGRE ist ein Zusammenschluss von etwa 800 europaengagierten deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Sie ist in den Gremien des europäischen Rates der Gemeinden und Regionen Europas mit Sitz und Stimme vertreten. Die kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene (Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund) sind ebenfalls Mitglieder der Deutschen Sektion des RGRE.

Die deutsche Sektion des RGRE vertritt die kommunalen Interessen auf europäischer Ebene, fördert Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen (national und international), informiert über kommunalrelevante Aspekte der Europapolitik und fördert kommunale Partnerschaften und unterstützt die Kommunen in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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