Europawoche in Dresden: Interview mit Sächsischem Europaabgeordneten in Brüssel

Am Mittwoch startet die Europawoche mit vielen Veranstaltungen in ganz Sachsen. +++

Die Europawoche erinnert an ein historisches Ereignis:  Am 9. Mai 1950 unterbreitete Robert Schuman, damaliger französischer Außenminister, seinen Vorschlag für ein Vereintes Europa- der Grundstein für die heutige Europäische Union.

Aus diesem Anlass haben wir das Europäische Parlament in Brüssel besucht und den sächsischen Europaabgeordneten Hermann Winkler getroffen. Mehr dazu im Video.

Die Europawoche 2012 in Dresden

Vom 2. bis 14. Mai findet in diesem Jahr deutschlandweit wieder die Europawoche statt. Ziel der Europawoche ist es, den europäischen Gedanken in möglichst vielen dezentralen Veranstaltungen in den Ländern zu fördern. Meist wird sie rund um den Europatag der Europäischen Union, am 9. Mai durchgeführt. Am 9. Mai 1950 unterbreitete Robert Schuman, damaliger französischer Außenminister, seinen Vorschlag für ein Vereintes Europa, der als „Schuman-Erklärung“ bekannt wurde und als Grundstein für die heutige Europäische Union gilt. „Auch in Dresden gibt es während der Europawoche viele Möglichkeiten, sich intensiv mit europäischen Themen zu beschäftigten. Europa findet nicht nur in Brüssel oder Straßburg statt, sondern betrifft uns alle. Ich lade die Dresdnerinnen und Dresdner herzlich ein, die Veranstaltungen zu besuchen,“ so Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

Passend zum Jahresthema der Europäischen Union „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ findet am Donnerstag, 3. Mai, 15 Uhr ein Frühlingsspaziergang durch Gorbitz statt, zu dem die WHO-Beauftragte „Gesunde Städte“ der Landeshauptstadt, Dr. Peggy Looks, mit den Quartiersmanagern Ulrich Krause und Wolfgang Müller aus Gorbitz einladen. Der Spaziergang dauert rund 1,5 Stunden. Treffpunkt ist die Haltestelle Kirschenstraße in Gorbitz. Am Montag, 14. Mai, 18 Uhr findet die Dresdner Europarunde „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“, im riesa efau – Motorenhalle (Wachsbleichstraße 4 a) statt. Fachleute vom Interessenverbund sächsischer Mehrgenerationenhäuser, der Volkssolidarität Dresden und vom Europabüro der sächsischen Kommunen in Brüssel diskutieren unter Moderation von Dr. Bernhard Wagner von der Evangelischen Hochschule Dresden.

Eine weitere Dresdner Europarunde, organisiert von der Abteilung Europäische und Internationale Angelegenheiten im Büro der Oberbürgermeisterin gemeinsam mit dem Ausländerbeirat Dresden, findet bereits am Montag, 7. Mai, 19 Uhr im Goethe-Institut (Königsbrücker Str. 84) statt. Prof. Uwe Backes vom Hannah-Arendt-Institut Dresden spricht über „Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus – eine Gefahr für Europa?“ – die Runde wird moderiert von Andreas Wassermann vom Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL.
Wer wissen möchte, wo europäische Fördermittel für die regionale Entwicklung in Dresden investiert wurden, der sollte am Stadtspaziergang am Dienstag, 8. Mai, 15 Uhr (Start: Haupteingang World Trade Center, Freiberger Straße) teilnehmen. Seit 2009 werden im Fördergebiet Dresden West / Friedrichstadt Projekte der Stadtteilentwicklung mit Unterstützung von Fördermitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durchgeführt. Beim Stadtspaziergang werden verschiedene Projekte in der Wilsdruffer Vorstadt und in der Friedrichstadt vorgestellt. Organisiert wird der Stadtspaziergang vom Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden, die Volkshochschule ist Kooperationspartner.

Auch die Präsidentschaftswahl in Frankreich, ein deutsch-italienischer Tandemabend über Museen und Sammlungen des „Alten Kontinents“, eine Ausstellung des Deutsch-Russischen Kulturinstitutes oder der „Tag der Verfassung“ der Deutsch-Polnischen Gesellschaft werden in der Europawoche sicher viele interessierte Besucher anlocken. Ein ausführlicher Überblick über die Veranstaltungen bietet die städtische Internetseite unter www.dresden.de/europawoche.

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