Europol ist dem IKEA-Bomber auf den Fersen

Die Anschläge auf die IKEA-Märkte in Dresden und Europa sind auf einen Serientäter zurückzuführen. Europol fahndet nach dem Mann.+++

Die Anschläge auf Ikea-Möbelhäuser in Dresden und mehreren anderen Städten in Europa gehen nach Einschätzung von Europol auf das Konto eines einzigen Täters. Die europäische Polizeibehörde veröffentlichte am Wochenende die Beschreibung eines Verdächtigen: Er soll zwischen 35 und 45 Jahren alt sein, 1,75 Meter groß und von schlanker bis gut trainierter Gestalt.

Auf seiner Internetseite zeigt Europol ein Foto, auf dem ein dunkelhaariger Mann mit Sonnenbrille ein Möbelhaus betritt. Er sei vor den Explosionen von Überwachungskameras im niederländischen Eindhoven sowie im belgischen Gent gefilmt worden. Zudem hätten Zeugen den Mann weglaufen sehen. 

In Dresden waren bei dem Anschlag am 10. Juni zwei Kunden leicht verletzt worden. Der Täter hatte an jenem Freitag gegen 19.45 Uhr einen Sprengsatz in der Küchenabteilung des Einrichtungshauses gezündet. Spürhunde der Polizei hatten die Spur des Gesuchten entlang der Autobahn 4 bis ins polnische Legnica verfolgt.

Schon Ende Mai waren in drei Ikea-Filialen in Frankreich, Belgien und den Miederlanden gleichzeitig kleinere Sprengsätze explodiert. Erst vergangene Woche konnten Experten der Polizei einen Sprengsatz vor einer Ikea-Filiale in Prag entschärfen. Die Hintergründe der Taten sind unklar, die Ermittler gehen von Erpressung aus.

Quelle: Sächsische Zeitung

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