Ewigkeitssonntag – Totensonntag

Oft wird er Totensonntag genannt, der Sonntag eine Woche vor dem ersten Advent.

An diesem Tag gedenken viele Menschen ihrer verstorbenen Angehörigen. Friedhöfe werden besucht und Gräber geschmückt. Dort finden Andachten statt und Posaunenchöre musizieren. Am 25. November ist es vielerorts wieder so.

Doch der Totensonntag heißt bei Christen auch Ewigkeitssonntag. Damit wird eine Perspektive verdeutlicht, die über den Tod hinaus reicht. Denn im Vertrauen auf Gottes Liebe und seine größeren Möglichkeiten ist an den Gräbern statt eines Endpunktes ein Doppelpunkt zu sehen: Lebendigkeit ist hier nicht ganz und gar beendet. Selbst wenn wir es mit unserem Verstand nicht fassen können, bleibt sie in Ewigkeit möglich. Gott sei Dank.

Stephan Brenner, Pfarrer