Ex-KWL-Chef Klaus Heininger wieder vor Gericht – Härteres Urteil möglich

Seit Dienstag muss sich der ehemalige Geschäftsführer der KWL, Klaus Heininger, erneut zu den riskanten Transaktionen und Bestechung in Höhe von 3,7 Millionen Euro Stellung beziehen. Am Ende des Verfahrens in Dresden droht ihm eine höhere Strafe. +++

Das Verfahren gegen Heininger wird am Dresdner Landgericht erneut aufgerollt, nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil des Leipziger Landgerichst vom Januar 2011 aufgehoben hatte. Das damals gefällte Strafmaß von vier Jahren und elf Monaten Haft war der Staatsanwaltschaft zu gering. Zumal nicht alle Anklagepunkte vom Gericht berücksichtigt wurden. In einem Revisionsverfahren bekam die Staatsanwaltschaft Recht.

Heininger wird nun in Dresden in allen Punkten angeklagt. Bei einer „erneuten“ Verurteilung droht dem Ex-KWL-Chef ein härteres Urteil als das bisherige. Momentan sind rund 40 Verhandlungstage für den Prozess angesetzt.