Ex-KWL Manager aus der Haft entlassen

Ex-KWL Manager Klaus Heininger wurde am 21. Januar Haft aus der Strafanstalt in Brandenburg entlassen.

Der frühere Chef der Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) Klaus Heininger wurde am 21. Januar nach drei Jahren und sieben Monaten Haft aus der Strafanstalt in Brandenburg entlassen.

Aufgrund der langen Prozessdauer waren Heininger bereits drei Monate erlassen worden – letztendlich sollte er 86 Monate für seine Taten verbüßen. Nun beantragte er nach 43 Monaten beim Landgericht Cottbus entlassen zu werden – mit Erfolg. Allerdings gelten für den EX-KWL-Manager nur zwei Auflagen: Er dürfe nicht erneut Straffällig werden und er müsse weiterhin daran mitwirken, dass das von ihm versteckte Bestechungsgeld an die KWL ausbezahlt werden kann.

Wegen Untreue gegenüber den Wasserwerken, Blianzfälschung und Steuerhinterziehung war Heininger im Dezember 2013 zu sieben Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt wurden. Durch die Taten des 55-Jährigen droht der Stadt Leipzig noch immer einen Schaden von bis zu einer halben Milliarde Euro.