Ex-OB Seifert bekommt Verfassungsmedaille

Für gelebten Bürgersinn in Sachsen gibt es viel Lob und es gibt einmal im Jahr vor allem eines, die Verfassungsmedaille.

Am Samstag war es wieder soweit. In Dresden wurden die Auszeichnungen an acht Menschen vergeben, Menschen die sich für den Freistaat einsetzen, weit über dem normalen Maße.
Im Dresdner Ständehaus, dem ehemaligen Sitz des Sächsischen Landtages, wurden am Samstag insgesamt acht verdiente Menschen ausgezeichnet.

Sie allesamt haben sich um den gelebten Bürgersinn im Freistaat verdient gemacht.
Eine heutzutage nicht unbedingt selbstverständliche Aufgabe.

Interview: Matthias Rößler – Präsident des Sächsischen Landtags

Zu denen, die die Auszeichnung bekommen haben gehört unter anderem Professorin Marlies Giebe aus Dresden.

Als Leiterin der Restaurierungswerkstatt der Gemäldegalerien Alte Meister und Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kümmert sie weit über das normale Maß um die Kunstschätze des Freistaates.

Alt Landtagspräsident Erich Illtgen, der in diesem Jahr selbst den Preis bekam, rief die Auszeichnung einst ins Leben.

Interview: Matthias Rößler – Präsident des Sächsischen Landtags

So wie eben auch der Leipziger Steffen Richter. Er ist Geschäftsbereichsleiter beim Landessportbund Sachsen, dort für die Jugendarbeit zuständig und er ist zudem Mitglied im Kuratorium „Tag der Sachsen“.

Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr auch aber der frühere Chemnitzer Oberbürgermeister Dr. Peter Seifert. Er wurde damit für sein tatkräftiges Wirken in der Chemnitzer Kommunalpolitik ausgezeichnet. Seine Arbeit hat demnach entscheidend dazu beigetragen, dass die traditionsreiche Industriemetropole heute wieder zu einer der attraktivsten Städte in Sachsen zählt.

Die Verfassungsmedaille des Freistaates Sachsen wird auch in den kommenden Jahren vergeben. An möglichen Preisträgern mangelt es nicht.

Interview: Matthias Rößler – Präsident des Sächsischen Landtags

Es lohnt sich also für Sachsen und vor allem für den gelebten Bürgersinn im Freistaat zu wirken.
Im Großen, wie auch im Kleinen.