Experten für Chemnitzer Stasi-Gefängnis als Gedenkort

Dresden (dapd-lsc). Mehrere Sachverständige haben sich für die Aufnahme des ehemaligen Stasi-Gefängnisses auf dem Chemnitzer Kaßberg in das neue Gedenkstättengesetz ausgesprochen.

 Zu den Befürwortern gehören unter anderem der Historiker Joachim Scholtyseck und der frühere Bürgerrechtler Tobias Hollitzer, wie die SPD-Fraktion am Montag nach einer Expertenanhörung im Landtag mitteilte. Die Chemnitzer Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Lern- und Gedenkort Kaßberggefängnis“, Hanka Kliese, sprach von einem wichtigen Signal.

Die seit zwei Jahren leer stehende Justizvollzugsanstalt war in der DDR der zentrale Ort für die Abwicklung von Gefangenen-Freikäufen durch die Bundesrepublik Deutschland. Mehr als 33.000 Menschen durchliefen dort die Abschiebehaft.

( http://www.gedenkort-kassberg.de  )

dapd

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