Expertentreffen am Leipziger Flughafen: Arbeitskreis „Humanitäre Logistik“ zu Gast

Am Dienstag tagten deutsche Fachleute von Hilfsorganisationen, Logistikdienstleistern, Industrie und Wissenschaft am zweitgrößten Luftfrachtdrehkreuz der Republik. Der Schwerpunkt war die Verbesserung der Logistik für humanitäre Hilfen. +++

Im Katastrophenfall ist schnelles und koordiniertes Handeln oberstes Gebot. Funktionierende logistische Prozesse entscheiden hierbei maßgeblich über die Wirksamkeit der eingeleiteten Hilfsmaßnahmen. Das Ziel des in Leipzig tagenden Arbeitskreises ist es daher, eben jene Prozesse zu verbessern.

Schwerpunkt des Treffens am Airport Leipzig/Halle war deshalb die konzeptionelle Weiterentwicklung einer Plattform zum Wissensaustausch und zur Verbesserung der Logistikprozesse im Rahmen von Katastropheneinsätzen sowie die Fortsetzung der Arbeiten am Programm „Get Seaports Ready for Disaster“, einem Konzept für die logistische Koordination an Häfen im Katastrophenfall. Auch der Flughafen Leipzig/Halle will dabei eine wichtige Rolle spielen.

„Als Leipzig/Halle Airport planen wir den Bereich Hilfsgütertransporte weiter auszubauen. Am Standort sind zwei Frachtflugzeuge vom Typ Antonow AN-124 stationiert, so dass teure Positionierungsflüge entfallen. Zudem verfügen wir über eine 24-Stunden Betriebsgenehmigung für Frachtflüge und besitzen mit dem Netzwerk Logistik Leipzig-Halle starke Partner sowie alle notwendigen Kapazitäten in der Region, um schnell und wirksam zu helfen. Es ist uns eine besondere Ehre Gastgeber des Arbeitskreises zu sein und unsere Erfahrungen in die Expertendiskussion einzubringen.“, so Dierk Näther, Geschäftsführer des Leipziger Airports.