Fachkräfteausbildung weiterhin gefragt

Chemnitz – Die Suche nach Fachkräften und deren Ausbildung ist heute wichtiger denn je. Denn durch altersbedingten Ruhestand geht wichtiges Know How verloren. An der Richard-Hartmann-Schule steht die Fachkräfteausbildung daher nach wie vor an erster Stelle.

Vom einstigen DDR-Plattenbau ist nichts mehr zu sehen. Doch nicht nur äußerlich hat sich einiges an der Richard-Hartmann-Schule zum positiven verändert. In den letzten 10 Jahren hat die Stadt rund vier Millionen Euro in die Bildungseinrichtung investiert.

Die Voraussetzungen für optimale Lehr- und Lernbedingungen sind da. Und auch bei den Schülerzahlen blickt man optimistisch in die Zukunft. Allerdings müsse die Akzeptanz für eine duale Ausbildung noch weiter gestärkt werden.

In drei verschiedenen Schularten werden an der Bildungseinrichtung die Fachkräfte von morgen ausgebildet. Neben der Berufsschule, die bei einer dualen Ausbildung besucht wird kann an der Fachoberschule das Fachabitur abgelegt werden. Zudem bietet die Fachschule eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker an. Der Abschluss entspricht dabei dem Bachelor.

Bewerbungen für alle drei Schulen sind noch bis zum 31. März möglich. In der Region Chemnitz genießt die Richard-Hartmann-Schule seit 1990 eine stetig wachsende Bedeutung. Denn immer mehr Betriebe aus der Metallbe- und verarbeitung, beispielsweise aus dem Bereich des Fahrzeugbaus, haben sich in den letzten Jahren in der Stadt angesiedelt. Ein Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften besteht also auch weiterhin.