Fähranleger „Johanna“ hat Zwangspause

Vom 2. bis 13. November 2009 werden die beiden Anleger der Fährstelle Johannstadt-Neustadt überholt und von einem Sachverständigen auf Herz und Nieren überprüft.

Deshalb ist die Fährstelle während dieser Zeit außer Betrieb und Fähre „Johanna“ legt eine Zwangspause ein. Sie macht solange in Kleinzschachwitz fest.

Nach der Demontage werden die beiden Pontons nebst den dazugehörigen Landungsbrücken am Montag per Kraneinsatz und Tieflader zum DVB-Werkplatz in Reick gebracht. In der gut temperierten großen Schienenbauhalle findet die Entrostung, Überholung und Neubeschichtung aller Teile statt. Genau wie die Kleinzschachwitzer Pontons erhalten sie zum Schluss einen hellgrauen Schutzanstrich. Nach erfolgreicher Überprüfung nehmen die Anleger wieder ihren gewohnten Platz am Johannstädter und Neustädter Ufer ein. Spätestens ab 14. November soll die Fährstelle ihren Betrieb wieder aufnehmen. Sollten die Arbeiten schneller beendet sein, ist auch ein früherer Neustart möglich.

Von Gesetzes wegen müssen alle sechs Jahre die Pontons und Landungsbrücken von Fähren im Personenverkehr überprüft werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die so genannte Bodenplattenmessung der Pontons, bei der die Wandstärke der Schwimmkörper getestet wird, gelegt. Nur wenn alles den Sicherheitsvorgaben entspricht, erstellt der Sachverständige ein positives Prüfprotokoll für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, der Genehmigungsbehörde für den öffentlichen Fährverkehr.

Quelle: DVB AG

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