Fällt der „Goldene Oktober“ ins Wasser?

Sachsen - Der Spätsommer ist vorbei und der Frühherbst begrüßt die Bürger im Freistaat mit Dauerregen und kalten Temperaturen. Die Hoffnung auf einen "Goldenen Oktober" sollte man aber dennoch nicht aufgeben. 

Regenschirm statt Sonnenbrille - Noch zu Beginn der Woche lockten perfekte Badewetter-Temperaturen die Sachsen ins Wasser. Ab Freitag müssen sie wieder zu Pullover und Regenjacke greifen. Fast pünktlich zum Kalendarischen Herbstanfang begrüßt uns der Frühherbst mit Dauerregen und kühleren Temperaturen um die 16°C. Der Wetterumschwung ist für die Natur eine willkommene Abwechslung, sagt Jens Oehmichen, Meteorolge beim Deutschen Wetterdienst. Neben dem Regen beschert uns der Herbst auch einen starken Temperaturabfall. Besonders in den Nächten kühlt es schnell ab. 

Wenn der Frühling längst der Vergangenheit angehört und auch der Sommer langsam zu Ende geht, dann steht der Herbst vor der Tür. Die Temperaturen sinken und der niedrige Sonnenstand taucht bunte Blätter in ein strahlendes Farbenmeer. An solchen sonnigen Herbsttagen zieht es viele Menschen für den ein oder anderen Spaziergang vor die Tür. In diesem Jahr beginnt der Herbst allerdings mit Dauerregen. Fällt damit der "Goldene Oktober" ins Wasser? Jens Oehmichen sagt "Nein". Die Sachsen können also aufatmen. So schlecht stehen die Vorzeichen für den Goldenen Oktober nicht. Doch bevor es soweit ist, wird der Griff zum Regenschirm zur Pflicht.