Fahrradsaison hat begonnen – Achtung Fahrraddiebe

Auch wenn 2015 mehr als 2 000 Fahrräder weniger als im Vorjahr gestohlen wurden, bewegt sich die Zahl mit 19 395 Fällen immer noch auf einem hohen Niveau. Mehr unter www.dresden-fernsehen.de

Besonders beliebt bei Fahrraddieben sind große Abstellplätze an Sport- und Freizeiteinrichtungen, Bahnhöfen oder Bädern. Beliebt sind aber auch abgestellte Fahrräder in Kellern oder Abstellräumen.

Wie kann man sein Rad gegen Diebstahl schützen?

• Schließen Sie Rad und Rahmen Ihres Fahrrades nach Möglichkeit stets an einen festen Gegenstand an – auch in Kellern und Fahrradabstellräumen!

• Nutzen Sie besonders massive Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlösser.
• Weniger geeignet sind Schlösser, die nur die Räder blockieren und das Wegtragen mühelos ermöglichen.

Ist das Rad weg, kann ein Fahrradpass helfen, gestohlene Räder wiederzufinden. Darin sollten alle notwendigen Informationen enthalten sein, die für das Auffinden und die Identifizierung des Fahrrades wichtig sind, wie z. B. die Rahmennummer, Angaben zum Radtyp, Hersteller, Modell sowie eine möglichst detaillierte Beschreibung des Rades oder gar ein Foto.

Einen Fahrradpass gibt es sowohl als Faltblatt in den Beratungsstellen der Polizeidirektionen oder als Download auf den Internetseiten der Polizei.

Hier besteht auch die Möglichkeit eine entsprechende App für IOS oder Android herunterzuladen.

Mit der App FAHRRADPASS lassen sich alle wichtigen Merkmale eines Fahrrads bequem verwalten und bei Diebstahl elektronisch schnell an Polizei und Versicherung weiterleiten.

Weitere Tipps, inklusive einem Fahrradpass, finden Sie im Faltblatt „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?“, das kostenlos bei jeder Polizeidienststelle erhältlich ist, oder unter www.polizei-beratung.de.
Auch bei den etwa 6 Millionen deutschen Bikern lässt der Frühling die Herzen wieder höher schlagen, weil sie ihre Lieblingsstücke wieder aus den Garagen holen können. Bei all dem Fahrspaß sollte man aber auch die damit verbundenen Gefahren nicht außer Acht lassen.

Die Zahl der 2015 verunglückten Motorradfahrer bewegte sich in etwa auf dem Niveau des Jahres 2014. Wie in jedem Jahr gab es von Februar bis Mai leider wieder einen deutlichen Anstieg der Motorradunfälle. Innerhalb dieses Zeitraumes stieg die Zahl der getöteten und schwerverletzten Motorradfahrer von zehn auf einundachtzig – immerhin weniger als im Vergleichszeitraum 2014.

 Tipps des Landeskriminalamtes:

 • Überprüfen Sie Ihre Fahrfertigkeiten auf geeigneten Plätzen mit Fahr- und Bremsübungen, vielleicht sogar einem Fahrsicherheitstraining

• Überprüfen Sie vor Fahrtantritt den technischen Zustand Ihrer Maschine.
• Tragen Sie die richtige Motorradbekleidung. Dazu zählen grundsätzlich eine feste Jacke, Handschuhe, Stiefel und der gesetzlich vorgeschriebene Helm (Norm ECE R 22). Zertifizierte Protektoren oder ein Nierengurt schützen zusätzlich. Helle bzw. auffällige Farben erhöhen die Sichtbarkeit und damit auch die Sicherheit.

• Überholen Sie nur an sicheren Stellen! Achten Sie darauf, dass Sie nicht im toten Winkel anderer Fahrzeuge sind.
• Seien Sie sich immer bewusst, dass sie nahezu ungeschützt sind, eine schmale, schlecht erkennbare Silhouette haben und bei Kurvenfahrten oft bis in den Gegenverkehr hineinragen!

• Achten Sie auf angepasste Geschwindigkeit!

• Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sind selbstverständlich tabu!

Ausführliche Informationen und nützliche Tipps finden Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr oder beim ADAC.

Denken Sie bei der Saisonvorbereitung auch immer an die Sicherung Ihrer Maschine! Im Freistaat Sachsen gab es 2015 insgesamt 1 770 Diebstahlfälle einschließlich des unbefugten Gebrauchs von Mopeds und Krafträdern.

Das waren 101 Fälle mehr als im Jahr 2014.

Egal ob mit oder ohne Motor – sichern Sie ihre wertvollen Zweiräder mit entsprechend hochwertigen Mitteln und fahren Sie vorsichtig!

Das Landeskriminalamt Sachsen wünscht allen Zweiradfahrern eine schöne und unfallfreie Saison 2016.

Quelle: LKA – Landeskriminalamt Sachsen

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