Fahrzeiten der Bahn verlängern sich durch defekte Technik

Zum Wechsel auf den Winterfahrplan müssen Reisende der Deutschen Bahn ab heute längere Fahrten mit weniger Haltestellen in Kauf nehmen. Grund ist unter anderem fehlerhafte Neigetechnik.

Grund dafür ist unter anderem die fehlerhafte Neigetechnik bei den 612er-Triebwagen. Um nicht zu wackeln, müssen die Züge langsamer fahren. Dadurch entstehen Fahrzeitverlängerungen bis zu 20 Minuten. 

Betroffen ist vor allem die Sachsen-Franken-Magistrale. Hier ist der Interregio-Express zwischen Dresden und Nürnberg ohne Neigetechnik zehn Minuten länger unterwegs. Auch auf der Bahnstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig fordert die defekte Technik ihren Tribut: die Züge brauchen für die Strecke fast eine geschlagene Stunde

Und auch bei den Preisen erwarten die Kunden der Deutschen Bahn wenig gute Nachrichten. Durchschnittlich 1,8 Prozent mehr darf in Zukunft für Fahrkarten für Fernzüge und im Regionalverkehr außerhalb der Verkehrsverbünde bezahlt werden. Die Änderungen rufen bei den Bahnkunden Ärger hervor.

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