Fakten und Mythen zur Leipziger Umweltzone

Vor knapp zwei Jahren wurde sie in Leipzig zum ersten Mal erwähnt. Vor einem Jahr wurde sie bestätigt. Vor zwei Wochen wurde sie eingeführt. Und täglich sorgt sie in Leipzig für neuen Gesprächsstoff. So wie heute im Leibnitz- Institut für Troposphärenforschung. Richtig. Die Rede ist mal wieder von der Umweltzone.

Grüne Plakette hier, grüne Plakette dort. Die „Umweltsünder“ müssen seit dem 1. März außerhalb des Stadtgebiets bleiben. Ansonsten drohen bekanntlich 40 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Teure Umrüstung. Unendlich vielen Ausnahmegenehmigung. Ein neuer Wagen. Und auch die Spekulationen um die Richtigkeit der Feinstaubwerte beziehungsweise die wirklichen Messwerte und deren Bewertung sorgen nachwievor für viel Unmut bei der Leipziger Bevölkerung. Selbst Wissenschaftler sind eher pessimistisch im Hinblick auf bessere Luft in Leipzig.

Interview: Prof. Alfred Wiedensohler – Leibniz- Institut für Troposphärenforschung

Eine kleine Absenkung der Feinstaubwerte erwartet Leipzig also. Doch Prof. Alfred Wiedensohler sieht vor allem in der Messung der Werte ein Problem.

Interview: Prof. Alfred Wiedensohler – Leibnitz- Institut für Troposphärenforschung

Trotz unsinniger Messplätze liegt Leipzig mit seinen Feinstaubwerten im Vergleich zu anderen deutschen Städten laut den Wissenschaftlern vom Leibniz-Institut im Mittelfeld. Doch damit gab sich die Stadt Leipzig nicht zufrieden. Deshalb nun die Umweltzone. Doch reicht das?

Interview: Prof. Alfred Wiedensohler – Leibnitz- Institut für Troposphärenforschung

Die Wissenschaftler um Prof. Wiedensohler kennen also die Lösung zum Leipziger Feinstaub-Problem. Doch diese ist eine Mammutaufgabe.