Fall Robin: Neues Urteil gefallen

Für acht Jahre muss die Mutter des verhungerten Robin aus Kirchberg hinter Gitter.

Dieses Urteil fiel am Mittwoch vor dem Landgericht Chemnitz. Die 25-Jährige war in einem ersten Prozeß vor dem Landgericht Zwickau wegen Aussetzung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Dieses Urteil hob der Bundesgerichtshof allerdings wieder auf.

Das Chemnitzer Landgericht verurteilte die 25-jährige am Mittwoch wegen Totschlags in Tateinheit mit Mißhandlung Schutzbefohlener. Die Frau hatte ihren zweijährigen Sohn vor zwei Jahren zu Weihnachten drei Tage lang allein zu Haus gelassen.

Sie selbst war unterdessen zu einer Internet-Bekanntschaft nach Mecklenburg-Vorpommern gefahren. Der kleine Robin verhungerte und verdurstete qualvoll.

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