Falsche Verwandte versuchten zu tricksen

Seit Dienstagnachmittag erhielten sechs Chemnitzerinnen und Chemnitzer Anrufe von vermeintlichen Verwandten.

Die Anruferin bzw. der Anrufer gaben sich in zwei Fällen als Enkelin bzw. Neffe aus. In drei weiteren Fällen nannte der Anrufer keinen Namen, sondern überließ den Angerufenen den ersten Schritt. Diese redeten den Unbekannten mit dem Namen des Sohnes bzw. eines Bekannten an. Der Anrufer nahm das Angebot und die genannten Namen an. Im sechsten Fall meldete sich lediglich eine unbekannte Frauenstimme. Bei allen Anrufen wurde eine Notlage vorgetäuscht und um Geld gebeten.

Zu einer Geldübergabe kam es in keinem Fall. Alle potenziellen Opfer hatten tatsächliche Familienangehörige informiert bzw. sich selbst an die Polizei gewandt.

Die Polizei nutzt diese Fälle, um zur Vorsicht raten. Seien Sie skeptisch, wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Verwandten erhalten, die sich ihrer Aussage nach plötzlich in einer Notlage befinden und dringend Bargeld benötigen. Rufen Sie Ihre tatsächlichen Verwandten zurück und fragen Sie nach, Ihre Familienangehörigen werden dafür Verständnis haben. Sollten Sie unsicher sein, ziehen Sie eine Person Ihres Vertrauens hinzu oder rufen Sie die Polizei an.

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