Falscher Enkel betrog Seniorin um fünfstelligen Geldbetrag

Eine Chemnitzer Seniorin (83) ist von einem falschen Enkel um einen fünfstelligen Geldbetrag betrogen worden.

Bereits am Dienstag, den 20.07.2010 hatte der vermeintliche angeheiratete Enkel per Telefon zu der 83-Jährigen Kontakt aufgenommen. Er bat um mehrere tausend Euro für einen Autokauf.

Das Geld wollte er laut Polizei eine Woche später, am gestrigen Dienstagnachmittag, zurückgeben. Die betagte Dame ließ sich darauf ein. Es wurde eine Geldübergabe für Mittwoch, den 21.07.2010 vereinbart.

Zu diesem Termin erschien nicht der Enkel selbst, sondern er schickte einen Freund, dem die Geldsumme übergeben wurde.

Am gestrigen Nachmittag wartete die Seniorin vergebens auf die Rückzahlung ihres Geldes. Sie rief dann ihre Enkelin an und erfuhr, dass deren Mann – der angeheiratete Enkel – kein Geld bei der Oma seiner Frau geliehen hat.

Daraufhin erstattete die betrogene 83-Jährige Anzeige bei der Polizei.

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Der Fall der 83-jährigen Seniorin ist für die Polizei wiederholt Anlass, vor allem ältere Menschen vor solch einer Masche von skrupellosen Betrügern zu warnen. Lassen Sie sich am Telefon von vermeintlichen Verwandten oder Bekannten nicht auf „Geldgeschäfte“ ein und dadurch unter Druck setzen. Beenden Sie das Telefonat und ziehen Sie eine Vertrauensperson oder die Polizei hinzu und holen Sie sich dort Rat.

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