Familiendrama in Oppach: Leiche gefunden

Polizisten fanden Mittwochvormittag eine Leiche, nachdem ein Wohnhaus in Oppach völlig niedergebrannt war. Weiterhin Verdacht auf Brandstiftung. +++

In dem Wohnhaus in Oppach (Landkreis Görlitz), das am Montagabend bis auf die Grundmauern niedergebrannt war, haben Polizisten am Mittwochvormittag eine Leiche gefunden. Ein Spürhund hatte zuvor angeschlagen. Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um den 61-jährigen Untermieter. Es wird angenommen, dass der Mann das Haus vorsätzlich in Brand gesteckt hatte. Brandursachenermittler untersuchen das Haus weiterhin nach Spuren für die angenommene Brandstiftung.

Großeinsatz für die Feuerwehr in und um Oppach (Landkreis Görlitz) am Montagabend: Gegen 19.00 Uhr steht ein Einfamilienhaus in der Zumpestraße in hellen Flammen. Die Feuerwehr rückt an, kann aber nicht verhindern, dass das Gebäude völlig niederbrennt. Die Hauseigentümerin kann sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der 61 Jahre alte Mieter wird vermisst. Möglicherweise ist der Mann in den Flammen umgekommen. Der Mann sollte  am Montag aus dem Haus ausziehen.
Die 68-jährige Hauseigentümerin hatte eine Räumungsklage gegen den 61-Jährigen durchgesetzt. Die Hauseigentümerin und ihr Mieter waren nach Aussagen von Nachbarn ein Paar. Der Brand ist offensichtlich das grausige Finale eines Familiendramas. Anwohner berichten, dass der Mann die Frau öfter geschlagen hatte. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Wegen des Gasanschlusses im Haus bestand akute Explosionsgefahr.  

Quelle: Audiovision Chemnitz

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