Fan-Randale vor Leutzscher Lokalderby – SGLL gewinnt hitzige Partie mit 2:0

Leipzigs Fußball kommt leider nicht ohne kleine und große Skandale aus. So auch am Sonntag beim Spiel zwischen der SG Leipzig-Leutzsch und dem Rivalen von der BSG Chemie Leipzig. Im Vorfeld der Partie kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen. +++

In einer Gaststätte in der Georg-Schwarz-Straße – nicht unweit des Alfred-Kunze-Sportparks – randalierten rund 150 Personen. Die Polizei musste eingreifen und konnte weitere Auseinandersetzungen zwischen den SGLL-Fans und den BSG-Anhängern verhindern. In diesem Zusammenhang wurden die Identitäten der Randalierer festgestellt.

Während des Spiels zeigte die Leipziger Polizei dann ebenfalls verstärkt Präsenz und führte weitere Personenkontrollen durch. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Person aufgegriffen, die per Haftbefehl gesucht wurde. Gefährliche Gegenstände konnten festgestellt werden, darunter ein Einhandmesser und Pyrotechnik. Die Partie verlief und endete allerdings ohne weiter Zwischenfälle.

Sportlich bewegte sich das Spiel auf solidem Niveau. Das lag vor allem an der SG Leipzig-Leutzsch, die bereits in der ersten Hälfte gut nach vorne spielte und so enormen Druck aufbaute. Allerdings mangelte es an der Chancenverwertung. Dennoch gelang es den Gastgebern in der Mitte der ersten Hälfte innerhalb von zwölf Minuten und zwei schnellen Treffern, das Spiel zu entscheiden.

Nach dem Seitenwechsel war die BSG nun agiler, bremste sich allerdings in der 58. Minute durch einen Platzverweis wieder selbst aus. Danach wurde die Partie deutlich langsamer und ging unspektakulär, aber mit einem verdienten Sieg der SG Leipzig-Leutzsch zu Ende.