Fast 2 Millionen Euro für ambulante Hospizdienste in Sachsen

In diesem Jahr unterstützen die Primärkassen in Sachsen 46 ambulanten Hospizdienste mit insgesamt 1,9 Millionen Euro. Die knapp 2.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter leisteten im vergangenen Jahr bei über 3.900 todkranken Menschen Sterbebegleitung.+++

Die Primärkassen in Sachsen – AOK PLUS, die Betriebskrankenkassen, die Knappschaft, die IKK classic, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau –  46 ambulanten Hospizdienste im Freistaat mit insgesamt 1.956.221 Euro. Das sind über 48.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Neben dem Zuschuss zu den Personalkosten für die ausgebildeten Fachkräfte, welche die vielen qualifizierten Ehrenamtlichen betreuen und in der ambulanten Sterbebegleitung unterstützen, werden die Fördermittel für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der derzeit 1.933 Ehrenamtlichen eingesetzt. Sie leisteten allein im vergangenen Jahr bei über 3.900 todkranken Menschen Sterbebegleitung. Ziel der ambulanten Betreuung ist dabei, den sterbenden Menschen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

Quelle: AOK PLUS