Fast 3.500 weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2009

71.749 Auszubildende waren Ende 2009 in Sachsen in der betrieblichen Ausbildung. Darunter waren 26.821 bzw. 37 Prozent Frauen. Damit wurden 7.242 bzw. über 9 Prozent weniger Auszubildende als 2008 und knapp 36 Prozent weniger als vor 10 Jahren verzeichnet.

Mit 63 Prozent aller Auszubildenden lernten die meisten im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel. Ein Viertel wurde im Handwerk, jeweils rund 4 Prozent in den Ausbildungsbereichen Landwirtschaft und Freie Berufe ausgebildet. Weitere 3 Prozent erlernten einen Beruf im Öffentlichen Dienst sowie 1 Prozent im Bereich Hauswirtschaft.

Im vergangenen Jahr wurden im Freistaat 23.782 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Das waren 3.486 weniger Verträge als 2008. Während besonders in den Ausbildungsbereichen Handwerk (-18,4 Prozent), Industrie und Handel (-12,5 Prozent) und Landwirtschaft (-16,6 Prozent) die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge stark zurückging, konnten der Öffentliche Dienst (9,4 Prozent) und die Freien Berufe (5,9 Prozent) einen Zuwachs verzeichnen.

6.790 Ausbildungsverträge wurden in Sachsen im Jahr 2009 vorzeitig gelöst. Gegenüber 2008 stieg damit diese Zahl um 336 bzw. 5,2 Prozent. Über die Hälfte (3.665) der Vertragslösungen erfolgte im ersten Ausbildungsjahr.

Quelle: Statistisches Landesamt