Fast 50.000 Euro Schaden bei Unfall auf A4

Ein Mercedes-Fahrer verursachte eine Karambolage und beging Fahrerflucht.

An der Anschlussstelle Glauchau-Ost fuhr am Montag ein Mercedes-Fahrer auf die A 4 in Fahrtrichtung Aachen auf. Noch in Höhe des Beschleunigungsstreifens wechselte er auf den linken Fahrstreifen der Bundesautobahn. Der 26-jährige Fahrer eines Toyota Avensis, der den linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn nutzte, musste deshalb eine Gefahrenbremsung einleiten, um nicht mit dem Mercedes zu kollidieren. In der Folge verlor der 26-Jährige die Kontrolle über den Toyota, geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Im Anschluss daran schleuderte der Toyota zurück auf die Fahrbahn und prallte gegen einen Lkw Mercedes mit Anhänger, der den mittleren Fahrstreifen der A 4 befuhr. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde noch ein nachfolgender Opel Vectra im Frontbereich beschädigt. Der Mercedes-Fahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, konnte aber im Laufe der weiteren Ermittlungen namenhaft gemacht werden. Bei diesem Unfall wurde der Toyota-Fahrer leicht verletzt, weiteren Personenschaden gab es nicht. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von ca. 48 000 Euro. Die Richtungsfahrbahn musste für ca. 35 Minuten voll gesperrt werden.