Fast 6 Prozent mehr Gemüseanbaufläche in Sachsen

Auf 4 856 Hektar ist in diesem Jahr in Sachsen durch 398 Betriebe Gemüse angebaut worden. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben damit die Gemüsebauern 276 Hektar (6 Prozent) mehr Anbaufläche bewirtschaftet als im Vorjahr.

310 Betriebe bauten auf 4 803 Hektar Freilandgemüse an.

Wie in den letzten Jahren nahm dabei die Frischerbse über die Hälfte der Anbaufläche ein (2 672 Hektar). Sie wurde jedoch nur in jedem fünften Betrieb angebaut.

In 142 Betrieben wuchsen auf 362 Hektar Grüne Pflückbohnen. Diese Gemüseart beanspruchte damit rund 8 Prozent der Gemüseanbaufläche. Zudem sind unter anderem 328 Hektar Spargel (darunter 284 Hektar im Ertrag stehend), 227 Hektar Blumenkohl, 444 Hektar Zwiebeln und 225 Hektar Spinat herangewachsen. 265 Betriebe bauten auf insgesamt 52 Hektar Gemüse unter Glas an. Dabei dominierten Gurken auf rund 18 Hektar, gefolgt von Tomaten auf einer Fläche von 11 Hektar.

Im Direktionsbezirk Dresden lag mit 218 Betrieben und 2 572 Hektar Anbaufläche der Schwerpunkt des sächsischen Gemüseanbaus. Auf diesen Direktionsbezirk entfielen 55 Prozent der Gemüse anbauenden Betriebe und rund 53 Prozent der Anbaufläche.

79 Betriebe (20 Prozent) haben im Direktionsbezirk Leipzig ihren Sitz. Sie bearbeiten 1 508 Hektar (31 Prozent) der Gemüseanbaufläche in Sachsen.

Für den Direktionsbezirk Chemnitz werden 101 Betriebe (25 Prozent) und 775 Hektar (16 Prozent) der Anbaufläche ausgewiesen.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

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