Fazit zum Demo-Montag am 21.12.2015 in Dresden

„Herz statt Hetze“ auf dem Theaterplatz, Pegida am Königsufer und linke Gegendemos in der Neustadt. +++ Einen besinnlichen Gegenpart dazu bildete das Konzert des Dresdner Kreuzchores im Stadion. Die Polizei zog 21 Uhr eine weitestgehend friedliche Bilanz. +++

Der Montag vor Weihnachten ist in Dresden von einem regen Demonstrationsgeschehen geprägt.

Mit „Herz statt Hetze“ auf dem Theaterplatz, Pegida am Dresdner Königsufer und einer Demo aus dem linken Spektrum am Schlesischen Platz. Einen besinnlichen Gegenpart dazu bildet das Konzert des Dresdner Kreuzchores im Stadion.

Obwohl die meisten Veranstaltungen – laut Polizei – am Montag in Dresden friedlich abliefen, blieben Vorkommnisse nicht aus. In der Nähe der Carolabrücke brannten Autos.

Wir fassen im Video diesen bewegten Abend in Dresden in Bildern und Tönen zusammen –
in Kooperation mit Mopo24:

Der Abend begann auf dem Theaterplatz mit der Aktion von „Herz statt Hetze“ und der „Ode an die Freude“. Bis zu 4000 Menschen kamen zusammen.

Auch Pegida gab sich musikalisch und lud zum Weihnachtliedersingen. Bis 8000 Menschen folgten dem kurzfristigen Aufruf ans Königsufer, so die Forschergruppe Durchgezählt. Zwischenhiebe auf die aktuelle Politik durften nicht fehlen.

Auf dem Schlesischen Platz sammelten sich Demonstranten aus dem linken Spektrum, Dresden Nazifrei hatte seine Kundgebung auf dem Alaunplatz abgesagt. Nur einige hundert Menschen kamen zusammen.

Einen Gegenpol zum Demonstrationsgeschehen bot der Dresdner Kreuzchor mit seinem großen Stadionkonzert. Mit kleiner Verspätung hatte das Konzert des Dresdner Kreuzchores im Stadion begonnen. Denn nicht alle, der 12.500 Gäste, kamen rechtzeitig ins Stadion, wie der Sprecher des Chores berichtet. Mit dem Konzert wollte der Chor an diesem Abend auch ein Zeichen für Weltoffenheit setzen.

Die Polizei zieht bisher ein Positives Fazit.
Auch die Demonstration aus dem linken Spektrum am Schlesischen Platz bleibt friedlich.