FDP-Fraktion fordert Absage an Kurtaxe

Nach der Flut fordert die FDP-Fraktion einen Verzicht auf die Kurtaxe in Dresden, um die Tourismusbranche wieder zu fördern. Holger Zastrow: „Die Kurtaxe ist rechtlich fragwürdig und die erwarteten Einnahmen sind mehr als ungewiss.“ +++

Das Hochwasser 2013 ist auf dem Rückzug und immer mehr Schäden in der Stadt treten zu Tage. Dabei hat es auch wieder zahlreiche Übernachtungsbetriebe in Dresden direkt getroffen. Neben diesen offensichtlichen Schäden ist allerdings die zu erwartende und bereits vorhandene Stornierungswelle eine deutlich größere Herausforderung. Um die Tourismusbranche in Dresden als einen der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt nicht noch zusätzlich zu belasten, fordert die FDP erneut eine Absage an die rechtlich höchst umstrittene Kurtaxe, die der Stadtrat im Januar beschlossen hat.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion:

„Die Kurtaxe ist rechtlich fragwürdig und die erwarteten Einnahmen sind mehr als ungewiss. Angesichts der aktuellen Entwicklungen und der für Dresden schwierigen Situation ist es angebracht, auf die Einführung einer neuen Abgabe, die zusätzlich abschreckend auf Touristen wirkt und zudem die wirtschaftliche Situation des Hotel- und Gastgewerbes verschlechtern würde, zu verzichten.“

Quelle: FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat

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