FDP: Lingnerstadt bester Standort für das Technische Rathaus

Der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Dresden Holger Zastrow erklärte am Dienstag, dass die Lingnerstadt als endgültiger Standort für das Technische Rathaus die beste Lösung für die Stadt sei.+++

Am vergangenen Montag erhielten die Fraktionen die Vorlage der Verwaltung zum Interimsstandort des Technischen Rathauses mit dem Vorschlag World Trade Center. Diese Vorlage enthält eine Variantenabwägung für den endgültigen Standort und Vergleiche möglicher Alternativen für einen Interimsstandort. Die Vorlage soll noch am 25. Februar 2010 im Stadtrat behandelt werden.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Holger Zastrow:

„Die Lingnerstadt kristallisiert sich klar als bester und preisgünstigster Standort für das Technische Rathaus heraus. Das geht aus der Variantenabwägung der Stadtverwaltung eindeutig hervor. Die genannten Zahlen bestätigen die Haltung der FDP, dass ein Neubau am Ferdinandplatz oder im Wiener Loch deutlich teurer wäre und im Vergleich zur Lingnerstadt keinerlei Standortvorteile bringen würde. Angesichts leerer Haushaltskassen verbieten sich teure Bau-Experimente am Ferdinandplatz. Bei Grundstückspreisen von etwa 1.700 Euro pro Quadratmeter darf sich die Stadt diese Einnahmequelle nicht durch eine eigene Nutzung des Platzes verbauen.
 
Der Umzug in die ehemaligen Robotron-Gebäude würde den enormen Büroleerstand im Stadtzentrum bekämpfen und das ganze Areal wirkungsvoll beleben. Die notwendige Umsiedlung des Technischen Rathauses bietet dazu auf lange Sicht die wahrscheinlich letzte Chance seitens der Stadt,  einen Impuls in der Lingnerstadt zu setzen.
 
Die Entscheidung für die Lingnerstadt darf die Stadtverwaltung nun nicht endlos diskutieren, denn sonst könnten die Mietpreise in der Lingnerstadt spekulativ enorm ansteigen. Wir müssen die momentan guten Konditionen nutzen und die Verhandlungen beginnen, damit wir zeitnah eine Entscheidung zum endgültigen Standort im Stadtrat treffen können. Unserer Ansicht nach gibt es mit den Zahlen aus der Vorlage keine Notwendigkeit für langfristige Interimslösungen, denn eine Sanierung und Modernisierung braucht auf keinen Fall 5 Jahre.“
 
 
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