Fehlalarm bei Brühl-Baustelle – mutmaßliche Bombe entpuppt sich als alter Druckgasbehälter – Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Dresden gibt Entwarnung

Für ein paar Stunden standen die Bagger an den Höfen am Brühl Montagvormittag still. Statt geschäftigem Treiben sah man besorgte Gesichter. In den Morgenstunden war ein nicht zu identifizierender Metallgegenstand gefunden worden und das hieß – nicht zum ersten Mal an dieser Stelle – Bombenalarm.

Gegen 8:15 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein. Bei Erdarbeiten war ein metallener Körper mit einem Durchmesser von 20 cm und einer Länge von 60 cm in der Baustelle am Brühl gefunden worden.

Interview: Bernd Turowski – Einsatzleiter

Der als Granate oder Bombe eingeschätzte Gegenstand befand sich in nur Rund 40 Meter Entfernung zu einem Hotel.

Dennoch wurden vorerst keine Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet.

Gegen 11:15 Uhr traf der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Einsatzort ein und führte die Untersuchung durch – Entwarnung! Kein Bombenfund am Brühl.

Interview: Bernd Turowski – Einsatzleiter

Kurz darauf konnten die Bauarbeiten am Brühl wieder aufgenommen werden.

Bereits im September vergangenen Jahres war auf der Brühl-Baustelle Bombenalarm ausgegeben worden. Damals hatte eine alte Acetylenflasche den falschen Alarm ausgelöst.

Fotos vom Polizeieinsatz und den Absperrungen gibt es in unserer Bildergalerie. Hier klicken…