Fehlalarm wegen auffälliger Gerüche in Dresdner Uniklinik

Große Aufregung am Donnerstagmorgen: Im Operativen Zentrum hat es einen Einsatz der Feuerwehr gegeben. Nach 90 Minuten war der Spuk vorbei. +++

Zentralsterilisation: Feuerwehr gibt nach drei Messungen Entwarnung

Nachdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralsterilisation auffällige Gerüche in einem Kellerraum von Haus 58 – das Operative Zentrum des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus –  bemerkt haben, wurde die Dresdner Berufsfeuerwehr alarmiert. Deren Spezialkräfte haben den Bereich großräumig abgesperrt, so dass nach acht Uhr auch die von der Pfotenhauerstraße zur Fiedlerstraße führende Magistrale gesperrt war. Bis etwa 9.30 Uhr haben Spezialisten insgesamt drei Messungen der Raumluft vorgenommen, die ohne Ergebnis blieben. In dem betroffenen Bereich ließen sich keinerlei gesundheitsgefährdende Substanzen in der Luft nachweisen.

Insgesamt registrierte die Feuerwehr 15 Kolleginnen beziehungsweise Kollegen der Zentralsterilisation, die sich im Umfeld des Raumes aufgehalten haben. Da einige von ihnen unspezifische Beschwerden wahrgenommen haben, wurden alle untersucht. Zwei Mitarbeiterinnen standen noch bis gegen 11.30 Uhr unter ärztlicher Beobachtung. Andere Klinikumsmitarbeiter oder Patienten sind von dem Vorfall nicht betroffen gewesen. Es gibt keinerlei Einschränkungen im laufenden Krankenhausbetrieb, auch die Zentralsterilisation arbeitet ohne Einschränkungen.

Quelle: Uniklinikum Dresden

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