Fehlerhafte ALG II-Bescheide

In den Bescheiden zum Arbeitslosengeld II haben sich offenbar sehr viele Fehler eingeschlichen.

Davon geht Sozialministerin Helma Orozs aus. Grund für die hohe Fehlerquote sei der immense Zeitdruck, der durch den anfänglich schlechten Antragsrücklauf und die erheblichen Softwareprobleme entstanden sei. Deswegen fordert Orozs eine sorgfältige Prüfung der Bescheide. Sie rechnet damit, dass fast jeder Empfänger des neuen Arbeitslosengeldes II Widerspruch gegen die Entscheidung einlegt. In Sachsen sind inzwischen knapp 80 Prozent der Arbeitslosengeld II-Anträge bearbeitet.