Fenster in die Erdgeschichte

Neben der Grabungsstelle im Chemnitzer Stadtteil Hilbersdorf hat nun auch der Sonnenberg eine solche.

Auf der Brachfläche des abgerissenen ehemaligen „Europa-Filmpalastes“ wird in den nächsten Jahren eine Art begehbare Ausgrabungsstätte entstehen.

Gestern Abend wurde das einmalige Projekt „Fenster in die Erdgeschichte“ des Museums für Naturkunde Chemnitz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Interview: Dr. Ronny Rößler – Direktor Naturkundemuseum Chemnitz

Die gefundenen Stücke werden dabei aber nicht aus der Grabungsstelle entnommen, sondern an ihrem Fundort belassen. So können die Besucher ein komplettes Öko-System der Zeit vor fast 300 Millionen Jahren „hautnah“ erleben.

Die Stadt Chemnitz will sich wegen der Einzigartigkeit des Steinernen Waldes um den Weltnaturerbe-Titel der UNESCO bewerben.

Interview: Dr. Ronny Rößler – Direktor Naturkundemuseum Chemnitz

In den kommenden Tagen wird ein Zelt über der Grabungsstelle aufgebaut, welches die Fundstücke vor Schnee schützen soll. Im neuen Jahr werden dann die erkundeten Stücke Schritt für Schritt ausgegraben.

Finanziert und gefördert wird das Fenster in die Erdgeschichte durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und durch eins energie in sachsen.

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