Festival „Theater im Klassenzimmer“ eröffnet

Heute beginnt das 3. Festival „Theater im Klassenzimmer“ in Dresden.

Das Festival soll einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung in der Schule leisten und den Schülern einen anderen Zugang zu Kunst und Kultur eröffnen. Den Auftakt bildete heute die Junge Oper Stuttgart mit der „Westzeitstory“ in der Dreikönigsschule.

Dichtes Gedränge im Klassenzimmer.
Auch Kunstministerin und Schirmherrin des Festivals, Eva-Maria Stange, wollte sich die erste Aufführung nicht entgehen lassen.
Geboten wurde den Anwesenden die „Westzeitstory“, eine Tischoper im Modellbahn-Maßstab H:0, passend für das Format eines Klassenzimmers. Kindgerechtes Musiktheater ab zehn Jahren von der Jungen Oper Stuttgart mit Witz und Spaß im Western-Klischee.

Die Handlung ist schnell erzählt: David West zieht in den Wilden Westen, um seinen Vater, den Goldgräber, zurückzuholen.
Dort angekommen, verliebt er sich in die verführerische Kate Sweetwater.
Sie wird entführt und David rettet sie aus den Händen der Indianer.
Eine Westernstory also, wie sie klischeehafter nicht sein könnte.
Doch die Handlung ist nur Nebensache.
Viel mehr liegt die Aufmerksamkeit bei der sich ständig bewegenden und verändernden Modelllandschaft.
Die Junge Oper Stuttgart zieht als Musiktheater dabei alle Register. Gesangseinlagen, Livemusik, Geräusche mit den Instrumenten, die Musiker sind zugleich Darsteller und sogar die Kinder dürfen mitmachen.

Schüler für Theater zu begeistern ist das Anliegen von „Theater im Klassenzimmer. 
Das Festival leistet damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung.
Zur dritten Auflage des Festivals werden ab heute 15 Theaterensembles aus ganz Deutschland erwartet.
Drei Tage lang werden in Schulen in Dresden und Umgebung insgesamt 45 Vorstellungen zu sehen sein.
Neben den Aufführungen gibt es Diskussionen, Lesungen und Workshops. Zur heutigen Vorstellung der Jungen Oper Stuttgart in der Dreikönigsschule gabs auf jeden Fall schon mal kräftigen Applaus.