Festumzug der Raritäten

Meerane. Gleich mehrere Tage stand Meerane „kopf“. Die Feuerwehr hatte zur Jubiläumsfete eingeladen, um ihren 150. Geburtstag zu feiern und ein wahrer Besucheransturm setzte ein.

Meerane (UW). Höhepunkt der Feier zum 150. Jubiläum der Meeraner Feuerwehr war der große Festumzug.

Vom Dampfkesselbau aus setzte sich der lange Korso durch die Stadt in Bewegung. Kamera klickten pausenlos und Videokameras liefen fast heiß, so intensiv wurde der Umzug abgelichtet. Im Festzug fuhren zahlreiche Raritäten mit. Die Feuerwehr aus Thonhausen/Schönhaide hatte einen mit Pferde bespannten Löschwagen von 1887 mitgebracht und die Wehr aus Schwaben fuhr mit ihrem 1892 gebauten pferdegezogenen Löschwagen mit. Etwas moderner war die Feuerwehr aus Crossen unterwegs. Sie wartete mit einem Elite S 18 aus dem Jahre 1922 auf. Der Umzug brachte auch ein Wiedersehen mit DDR-Löschfahrzeugen, beginnend beim Wartburg 311 Einsatzleitwagen bis hin zur S 4001 Drehleiter. Natürlich wurden auch die aktuellen, modernen Einsatzwagen präsentiert.

„Das ist schon stark, wie sich die Technik entwickelt hat“, sagte Franz Barthel aus Glauchau. „Der Fortschritt macht eben auch vor der Feuerwehr nicht halt. Die Oldtimer Magirus sind schon ganz schöne Giganten“ , staunte Manfred Falkner aus Meerane. „Da wirken ja die heutigen Fahrzeuge oftmals richtig klein.“

Zu den tausenden Besuchern des Festumzuges gehörte auch Hans Steinert aus Gößnitz. „Unsere Wehr ist auch dabei.“ , informierte er. „Ich filme den Umzug mit. So viele Oldtimer bekommt man nicht alle Tage zu sehen“.

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