Feuerwehr probt den Ernstfall in der Semperoper

6:45 Uhr zerissen Martinshörner die morgendliche Stille .

Feuerwehrwagen rasten zur Oper -kamen von allen Seiten. In der Oper brennt es. Gott sei Dank nicht wirklich- das Szenario hat sich Branddirektor Andreas Rümpel ausgedacht . Ein Szenario das hoffentlich nie Wirklichkeit wird. Ein Feuer auf der Bühne während einer ausverkauften Vorstellung. Das automatische Löschsystem, die Sprinkleranlage ist ausgefallen. Der Qualm zieht in den Zuschauerraum. Die Männer bahnen sich einen Weg durch die Oper. bringen die Menschen aus dem Gebäude , versorgen Verletzte, löschen den Brand. Sich in den verwinkelten Räumen der Oper zurechtzufinden ist gar nicht so einfach. Rettungsarbeiten in Gebäuden in denen sich viele Menschen befinden sind immer kompliziert- nicht nur in der Oper.  Zudem wurden auch noch die sicherheitstechnischen Einrichtungen der Oper getestet- zum Beispiel der Eiserne Vorhang. Durch den wurden die Rettungsarbeiten in zwei Abschnitte geteilt Löschen auf der Bühne- Personenrettung im Zuschauerraum 25 Menschen wurden bei dem Brand verletzt. In kurzer Zeit wird vor der Oper ein Zelttrakt aufgebaut. In dieser mobilen Behandlungsstation werden die Verletzten versorgt. Das Stadtfest macht die Arbeiten noch komplizierter.  Auf dem Theaterplatz stehen noch Bühnen und Zelte vom Stadtfest. Das ist zwar nur eine Übung aber die Männer sind hochkonzentriert. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen und sich einer auf den anderen verlassen können. Und das muss geübt werden. So wie gestern das Zusammenspiel der städtischen Feuerwehr. Der Schnelleinsatzgruppen des DRK und der Malteser Andreas Rümpel ist mit dem Einsatz zufrieden. K urz nach 8.00 Uhr war die Übung beendet- die 25 Einsatzfahrzeuge und die 100 Einsatzkräfte verließen den Platz rund um die Oper es kehrte wieder Ruhe ein. Allerdings nur kurz dann wurde es wieder voll beim Stadtfest

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar