Feuerwehr rettet Pferd aus Jauchegrube

Die Feuerwehr musste in Dresden-Mobschatz ein Pferd aus einer Jauchegrube retten. „Klaus-Günther“ konnte sich nicht selbst aus der Grube befreien und drohte zu ertrinken. Die Feuerwehr rettete das Tier mit einem Teleskoplader. +++

Spektakuläre Tierrettung in Dresden-Mobschatz am Sonntagmorgen: Gegen 07.00 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Pferd „Klaus-Günther“ war aus seiner Box gelaufen und mit den Hinterbeinen in eine Klärgrube eingebrochen. Letztlich steckte das Pferd komplett in der Jauchengrube und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Das arme Tier drohte in der Gülle zu ertrinken.

Die Besitzerin Elke Henker versuchte, den Kopf des Pferdes über „Wasser“ zu halten. Die Feuerwehr rückte an. Zunächst musste die Gülle in einen Tank umgepumpt. Ein Bagger musste die gesamte Betonabdeckung der Grube entfernen. Der Tierarzt verpasste dem aufgeregten Pferd zunächst eine Beruhigungsspritze. Feuerwehrleute befestigten zwei Gurte unter dem armen Ross und konnten das Pferd schließlich mit einem Teleskoplader aus der Güllegrube heben.

„Klaus-Günther“ blieb zum Glück unverletzt, hat aber entsetzlich gestunken. Der Besitzerin obliegt nun die „Feinreinigung“. Dennoch ist Elke Henker froh, dass ihr „Klaus-Günther“ den unfreiwilligen Ausflug überlebt hat.

Quelle: News Audiovision