Filmenthusiasten retten Kultvideothek

Dresden - Die Programmvideothek Cookino in Dresden-Striesen wird als Verein weitergeführt. Nachdem Inhaber Andreas Martin nach 10 Jahren aus finanziellen Gründen Ende März schließen musste, wurde der Verein Filmgalerie Dresden gegründet. 

Bereits im April wurde der Verein Filmgalerie Dresden gegründet, Ende Mai folgte nun die Wiedereröffnung. Die Videothek bleibt in den angestammten Räumen auf der Altenberger Straße. Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von 60 Euro und können die Filme kostenlos leihen. Alle anderen zahlen eine Ausleihgebühr.
Die Programmvideothek Cookino in Dresden-Striesen wird als Verein weitergeführt. Nachdem Inhaber Andreas Martin nach 10 Jahren aus finanziellen Gründen Ende März schließen musste, fanden sich einige Filmenthusiasten, die das Projekt nicht sterben lassen wollten.

 

© Sachsen Fernsehen

Bereits im April wurde der Verein Filmgalerie Dresden gegründet, Ende Mai folgte nun die Wiedereröffnung. Die Videothek bleibt in den angestammten Räumen auf der Altenberger Straße. Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von 60 Euro und können die Filme kostenlos leihen. Alle anderen zahlen eine Ausleihgebühr. Aber die Filmgalerie soll mehr sein, als eine Videothek. Verschiedene Bildungsangebote sind in Planung. Nach dem Schließungsplänen hatte Martin bereits mit dem Ausverkauf begonnen. Fans der Sammlung übernahmen daraufhin ganze Pakete, um sie zu sichern. Wer will, kann die zurück bringen und erhält einen Stifterbrief mit Hinweis in der Filmgalerie. Der Verein finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen und aus Spenden. Insofern sind neue Mitstreiter herzlich willkommen.