Filmfest Dresden beginnt

Das Filmfest Dresden startet morgen in die 19. Runde und das mit einem neuen Rekord.

1800 Kurzfilme aus der ganzen Welt haben sich für die Teilnahme beworben. Die besten 100 starten morgen in den Wettbewerb um den Dresdner Oscar : den Goldenen Reiter . Eine kleine Trophäe und ihr großes Vorbild: Der goldene Reiter. Von Dienstag bis Sonntag werden Kurzfilmmacher aus aller Welt um die Preise konkurrieren. Festival-Chef Robin Mallick und sein Team haben in den letzten Monaten alle eingereichten Filme gesichtet und ein spannendes Programm zusammengestellt. Die Auswahl der Filme ist international, aber mit viel Lokal-Kolorit. Ein Streifen, der beides vereint, ist Cityuations. Die Idee des Films: vier Städte, vier Situationen. Der Dresdner Künstler David Buob zeigt in seiner Stadt die Verlockungen des Großstadtdschungels.

Auch der Name Henkel Donnersmarck ist beim Filmfest in Dresden dabei. Allerdings nicht Florian, der mit Das Leben der Anderen den Oscar gewann, sondern seine Cousine Anna. Ihr Film Ein, zwei Dinge erzählt von einer Frau, die sich an ihre Mutter erinnert. Florian Henckel von Donnersmarck hat übrigens vor sieben Jahren seinen ersten Filmpreis in Dresden gewonnen. Sein Kurzfilm Dobermann gewann an der Elbe.

Und genau das will das Filmfest erreichen: junge Talente zu fördern. Denn viele Filmemacher starten mit Kurzfilmen. Die Streifen kommen dabei aus der ganzen Welt. Liebe auf den ersten Blick heißt ein Beitrag aus Mexico. Durch eine Augenverletzung steht der Elektromechaniker Pepe kurz davor seinen Job zu verlieren. Die Lösung des Problems kann er nicht beeinflussen und daran verzweifelt er. Auch Robin Mallick freut sich besonders auf Filme, die einen weiten Weg nach Dresden hatten. Morgen geht es los im Festivalkino Metropolis. 100 Filme konkurrieren um die Gunst von Publikum und Jury.