Filmkritker nehmen sich „Die Schöne und das Biest“ vor

Leipzig – Die Jungen Filmkritiker waren mal wieder im Kino und haben sich nicht lange bitten lassen, uns ihre neueste Filmkritik vorzustellen. In dieser Woche berichten uns die Nachwuchs-Cineasten von ihrer Meinung des Disney-Klassikers die Schöne und das Biest.

So fanden die Jungen Filmkritiker „Die Schöne und das Biest“

PAULA: Am 16. März ist ein altbekannter Disney-Klassiker als Neuauflage ins Kino gekommen: „Die Schöne und das Biest“ von Bill Condon.

LEANDRA: Die Geschichte ist zwar den Meisten bekannt, aber trotzdem spannend in Szene gesetzt. Der Vater der schönen Belle gerät in die Gefangenschaft eines schrecklichen Biestes, das sich als verzauberter Prinz erweist. Eine Zauberin hat den ehemals gutaussehenden, aber herzlosen Prinzen zur Strafe in ein Biest verwandelt, das Belles Vater im Kerker gefangen hält.

JONAS: Belle startet eine abenteuerliche Befreiungsaktion, die damit endet, das sie statt ihrem Vater selbst im Kerker sitzt. Aber zum Glück gibt es auf dem Schloss ein paar sprechende Gegenstände, die nichts lieber tun, als das gefangene Mädchen zu befreien und ihm ein wunderschönes Turmzimmer anzubieten.

ELISABETH: Wie in allen Disneyproduktionen wird viel gesungen, getanzt und geträumt. Der Film ist sehr schön, um einfach mal aus dem stressigen Alltag in eine andere Welt abzutauchen.

LEANDRA: Im Vergleich zum Trickfilm wird in der neuen Version sogar noch mehr gesungen. Ich würde sogar sagen, dass dieser Film eher ein Musical als ein Film ist.

ELISABETH: Irgendwie wirkten die Lieder im neuen Film aber nicht so verzaubernd auf mich wie die Songs im Original-Zeichentrickfilm.

LEANDRA: Mir hat die Musik an sich schon gefallen, aber generell hätte es auch nicht geschadet, auf ein oder zwei Songs zu verzichten und stattdessen der Handlung ein bisschen mehr Raum zu geben.

PAULA: Stimmt, gerade die Liebesgeschichte zwischen Belle und dem Biest hätte ein bisschen mehr Zeit gebrauchen können. Mit der Zeit wird das Biest nämlich immer netter und schließlich verliebt es sich – wie sollte es anders sein – in die schöne Belle.

JONAS: Es dauert allerdings noch ein bisschen, bis sich auch Belle in das Biest verliebt. Und in der Zwischenzeit gibt es eine wilde Schlacht zwischen den sprechenden Haushaltsgegenständen und den wütenden Dorfbewohnern und eine dramatische Verfolgungsjagd über die Zinnen des Schlosses.

ELISABETH: Ich finde, die Kunst der Films besteht darin, dass er die Liebesgeschichte, die Actionszenen, den Gesang und die Animationsszenen so geschickt kombiniert, dass am Ende ein Film heraus kommt, der sowohl für Kinder als auch Erwachsene spannend ist.

LEANDRA: Und obwohl man weiß, dass am Ende alles gut ausgeht, wird es zwischendurch richtig traurig. Man fühlt wirklich mit den Figuren – sowohl mit der schönen Belle als auch mit dem traurigen Biest.

PAULA: Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass sich das Biest vor dem ersten Kuss in einen hübschen Prinzen zurückverwandelt. Ich hätte es eigentlich viel schöner gefunden, wenn er einfach ein Biest geblieben wäre und sie trotzdem ein Paar geworden wären. Denn schließlich hat sich Belle in das Biest verliebt und nicht in einen blonden Prinzen.

JONAS: Für diesen Film lohnt sich der Weg ins Kino auf jeden Fall: egal ob man wegen der schönen Animationsszenen, der Musik oder der Liebesgeschichte gekommen ist!

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