Finanzierungsbeschluss Gewandhaussanierung

Die Sanierung des Leipziger Gewandhauses ist auf den Weg gebracht worden.

Als erstes sollen Dach und Fassade in Stand gesetzt werden. Die Dachsanierung soll bereits im Mai mit der Ausschreibung beginnen. Für dieses Vorgehen sprach sich am Dienstag Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag der Bürgermeister Dr. Georg Girardet und Martin zur Nedden in seiner Dienstberatung aus. Außerdem soll der Fußboden in den Foyers des Großen Saales und des Mendelssohnsaales erneuert werden.

Da wesentliche Arbeiten in der Sommer-Spielpause erledigt werden müssen, soll die Verwaltungsvorlage bereits in der März-Ratsversammlung votiert werden. Die Arbeiten am Dach sind dringend nötig, da es seit einiger Zeit stellenweise undicht und durchfeuchtet ist. Bei der Sanierung wird das Dach außerdem durch eine wesentlich dickere Wärmedämmung wärmetechnisch verbessert. Die Draufsicht des Daches über dem Großen und Kleinen Saal mit den liegenden Betonplatten soll aus denkmalschutzrechtlichen Gründen erhalten bleiben. Auch das Kiesdach über den restlichen Bereichen bleibt erhalten.

Parallel dazu wird die Fassade gereinigt und in Stand gesetzt. Bei Platten, die ersetzt werden müssen, kommt witterungsbeständiger Elbsandstein zum Einsatz. Die gesamte Fassade erhält eine Wasserabweisende Natursteinkonservierung, die die Verwitterungsgeschwindigkeit reduziert.

Für die Arbeiten wird mit einem Investitionsaufwand von rund 3,3 Millionen Euro gerechnet, wovon etwa 2,2 Millionen Euro durch Fördermittel getragen werden sollen.