Finanzkrise belastet auch Südwestsachsen

Die Finanzkrise und deren negativen Einflüsse auf die Weltwirtschaft haben auch die Region Südwestsachsen erreicht.

Das ergab die traditionelle Konjunkturumfrage der IHK zum Jahreswechsel. Insgesamt nahmen daran mehr als 800 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Bau, Dienstleistungen, Handel und Güterverkehr teil.

Zwar sind, laut IHK, die Geschäftsergebnisse vieler Branchen noch positiv, Rückgänge bei den Aufträgen und Investitionen, Ertragseinbußen und Auswirkungen am Arbeitsmarkt sind jedoch unübersehbar. Besonders hart trifft die Krise die Güterverkehrsbranche aber auch den Maschinenbau.

Nicht so stark betroffen ist dagegen bis jetzt noch der Dienstleistungssektor. Viele Unternehmen wollen trotzdem ihre Stammbelegschaft behalten und setzen in diesen Zeiten verstärkt auf Kurzarbeit, so die IHK weiter. Auch die Bereitschaft zur Ausbildung junger Nachwuchsfachkräfte sei weiterhin gegeben. Die IHK warnt Unternehmen und Öffentlichkeit vor übertriebener Panik und appelliert an Banken und Regierung.

Weiterhin sieht sich die IHK auch selbst in der Pflicht und bietet Unterstützung.

Interview: Hans-Joachim Wunderlich – Hauptgeschäftsführer IHK Südwestsachsen

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