Finanzspritze für Dresden aus dem Konjunkturpaket

  62 Millionen bekommt Dresden aus dem Konjunkturpaket II- und die sollen nun verteilt werden. Ob Straßenbau, Kultur oder Soziales- die Stadtratsfraktionen machen unterschiedliche Forderungen auf. Bereits auf der nächsten Stadtratssitzung im März soll darüber entschieden werden.

  Auf Dresdens Stadtsäckel wartet ein wahrer Geldregen aus dem Konjunkturpaket zwei. Rund 62 Millionen kann die Stadt zusätzlich ausgeben. Doch die Zeit läuft. In den nächsten zwei Jahren muss das Geld in Bauprojekte investiert werden. Über die richtige Verteilung herrscht Uneinigkeit. 

  Die Linke will einen Schwerpunkt bei Kultur und Sozialem setzen. Denn diese Bereiche hätten in den vergangenen Jahren zugunsten des Straßenbaus zurückstecken müssen.   Schwerpunkte sollten neben dem Kulturpalast auch die Technischen Sammlungen in Striesen sein. Allein hier beträgt der Investitionsbedarf 10 Millionen Euro. 

  Einigkeit herrscht quer durch alle Fraktionen, dass Schulen und Kitas vom Konjunkturpaket profitieren müssen. Noch fehlen 2000 Kitaplätze in der Stadt. 

  Die SPD will, dass mit dem Konjunkturpaket auch ein sozialer Akzent gesetzt wird. So sollten Projekte in benachteiligten Stadtteilen gefördert werden- wie etwa die Sanierung der Grundschule Johanna, der 128. Mittelschule in Reick sowie Projekte der Wohnumfeldverbesserung in Prohlis und Gorbitz. 

  Die Stadt will am Mittwoch eine Liste der Projekte vorlegen, die gefördert werden sollen. Der Stadtrat muss dann darüber abstimmen- voraussichtlich in der Sitzung am 12. März. Bereits eine Woche später ist dann eine Vergabekonferenz im Rathaus angesetzt, bei der sich Baufirmen über Ausschreibungen und die Umsetzung des Konjunkturpaketes informieren können.

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