Flick Stiftungsrat tagt in Leipzig

Im Neuen Rathaus hat sich am Mittwoch der Stiftungsrat der Friedrich Christian Flick Stiftung mit Oberbürgermeister Burkhard Jung getroffen.

Die 2001 in Potsdam gegründete Stiftung, setzt sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz ein und unterstützt Projekte die sich für dieselben Ziele und ein tolerantes Zusammenleben stark machen.

Der Stiftungsrat, der erstmals in Leipzig tagte, hat sich über die in der Stadt geförderten Projekte informiert.

So werden z.B. ein Austauschprogramm des Theater der jungen Welt in Israel, ein Interreligiöser Dialog des Theatrium in Grünau und ein Kunstprojekt der evangelisch-lutherischen Sophiengemeinde mit Flüchtlingskindern gefördert.

Insgesamt vergab der Rat Mittel im Umfang von rund 400.000 Euro. Beraten und entschieden wurde dabei über 20 Anträge aus mehreren Bundesländern. So hat in Sachsen die Stadt Heidenau in einem Sammelantrag von 40 Initiativen um Unterstützung gebeten.

Alle Stiftungsratsmitglieder waren sich einig, das gerade aufgrund der aktuellen Geschehnisse eine Förderung von Bildungsprojekten wichtig sei. Dabei wurde auch die Vorreiterstellung erwähnt die Leipzig einnimmt. OB Jung lobte das Engagement der Leipziger für die Flüchtlinge, sogleich

betonte er aber auch, dass die eigentliche Aufgabe nicht nur die Unterbringung sei, sondern die Integration in die Gesellschaft. Dies könne nur mit Kulturarbeit gelingen, welche es zu fördern gilt.