Fliegendes Klassenzimmer – Abitur mit Fluglizenz für Freitaler Schüler

Im beruflichen Schulzentrum Freital können Schüler neben dem Abitur eine Segelfluglizenz erwerben. Dafür geht es jede Woche auf den Flugplatz Pirna. +++

Unterricht im fliegenden Klassenzimmer – für 23 Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Freital wird dieser Traum einmal pro Woche wahr. Auf dem Flugplatz des Aeroclubs Pirna absolvieren sie bei gutem Wetter den Praxisteil ihrer Fachrichtung Luftfahrttechnik. Die Idee stammt von Jens Perl. Der Fachleiter des Freitaler Gymnasiums ist gleichzeitig leidenschaftlicher Segelflieger – mit der Flugausbildung will er die Berufschancen seiner Schüler verbessern.

O-Ton Jens Perl (Fachleiter Berufliches Gymnasium Freital), im Video 

Während die Schüler den vorgeschriebenen Theorieteil in Freital erlernen, bekommen sie in Pirna ihre Praxisstunden. Fluglehrer Robert Paul, gibt noch einige Tipps – Fliegen sollen die Schüler dann weitestgehend selbst.

O-Ton Robert Paul (Fluglehrer), im Video

Für den Start wird das Flugzeug an ein Seil gekettet – wenn Gurt und Fallschirm richtig sitzen, kann es auch schon losgehen. Nach Erteilung der Starterlaubnis schießt das Flugzeug innerhalb weniger Sekunden von Null auf Hundert, und damit in der Luft. Kurz darauf bietet sich ein atemberaubender Blick über das Elbtal. Mehrere Stunden kann ein Segelflugzeit bei guter Thermik fliegen. Doch so viel Zeit haben die Schüler heute nicht – denn jeder der 23 Auszubildenden soll mindestens 2 Starts absolvieren. Bis die Fluglizenz in der Tasche ist, gibt es schließlich noch einiges zu lernen. 

Und das tun die Schüler – denn Segelfliegen ist vor allem am Boden ein Teamsport. Übrigens wollen alle von ihnen später einmal in der Luftfahrt arbeiten – mit dem Flugabitur dürften sie besten Voraussetzungen dafür haben.

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