Fliegerbombe in Chemnitz ist entschärft

Chemnitz- Bei Bauarbeiten an der Wilhelm-Firl-Straße in Chemnitz Markersdorf wurde am Mittwochabend ein verdächtiger Gegenstand entdeckt.

 

Eine Spezialeinheit untersuchte den Gegenstand und stellte fest, dass es sich um eine Fünf-Zentner-Fliegerbombe amerikanischer Bauart handelt.

Der Bereich um die Baustelle wurde großräumig abgesperrt! Polizei und Feuerwehr waren mit mehreren Einsatzkräften im Bereich der Wilhelm-Firl-Straße/Burkhardtsdorfer Straße/Faleska-Meinig-Straße vor Ort.

Die Sprengung der Bombe ist für den 6. November 2020 angesetzt. Ab 6 Uhr werden die Einwohner aus dem festgelegten Radius von einem Kilometer evakuiert.

 

6.11., 14:40 Uhr: Die Fliegerbombe wurde erfolgreich entschärft. Die Bewohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

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6.11. 14:03 Uhr: Auf ihrem Twitterkanal gab die Stadt soeben bekannt, dass die Schloßteichhalle als Ausweichquartier nicht genutzt wurde und nun geschlossen wird. In den anderen Objekten sind noch genug freie Kapazitäten vorhanden.

 

6.11. 13:20 Uhr: Die Evakuierung ist nun vollständig abgeschlossen und die Freilegung der Bombe hat begonnen, gab Stadtsprecher Matthias Nowak bekannt.

 

6.11. 11:38 Uhr: Der Sperrkreis ist anscheinend geräumt. Laut Stadt müssen nur noch nicht gehfähige Anwohner mit Krankentransporten in Ausweichquartiere gebracht werden.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kann danach seine Arbeit aufnehmen.

 

6.11. Update 09:30 Uhr: Die Evakuierung läuft seit 6 Uhr und wirkt sehr koordiniert. Die Polizei ist rings um den Sperrkreis massiv im Einsatz, selbst kleinste Wege sind abgesperrt.

Die Evakuierungsmaßnahmen beispielsweise im Pflegeheim Willy Brandt scheinen weitgehend abgeschlossen. Hier wurden die Bewohner unter Vollschutz in Rettungswagen abtransportiert.

An den Messehallen hat das THW sein Quartier aufgeschlagen.

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5.11. Update 18:20 Uhr: Die Stadt teilt mit, dass zusätzlich zu den Straßensperrungen im Sperrkreis auch folgende Straßen gesperrt werden müssen. 

Ab 8 Uhr:

  • Südring zwischen Annaberger Straße und Stollberger Straße
  • Stollberger Straße zwischen Neukirchner Straße und Südring
  • Weitere operative Sperrungen durch die Polizei sind möglich.

5.11. Update 16:05 Uhr: Die Stadt stellt für Personen die keine andere Unterkunft haben folgende Objekte ab 6 Uhr zur Verfügung:

  • Messe Chemnitz (Halle 1), Messeplatz 1
  • Richard-Hartmann-Halle, Fabrikstraße 9
  • Großturnhalle "Am Schloßteich", Schloßstraße 13-15
  • Sportforum, Leichtathletikhalle, Reichenhainer Straße 154
  • Gymnasium Einsiedel, Niederwaldstraße 11
  • Hartmannschule, BSZ für Technik III, Annaberger Straße 186-188

Wer nicht mit eigenen Verkehrsmitteln den Sperrkreis verlassen kann, kann den Shuttleverkehr an folgenden Haltestellen nutzen.

  • Haltestelle Paul-Bertz-Straße (auf der Scheffelstraße)
  • Haltestelle Wilhelm-Firl-Straße (auf der Dittersdorfer Straße)
  • Haltestelle Ludwig-Kühn-Straße (auf Chemnitzer Straße gegenüber Kaufland)

5.11. Update 12:50 Uhr: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst, Feuerwehr und Polizei besprechen sich.

 

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5.11. Update 10.07 Uhr: Wie die Stadt soeben mitteilte, müssen die Anwohner erst am Freitagmorgen ab 6 Uhr den Sperrkreis verlassen. Des weiteren müssen Schulen, Kitas, Firmen und Gewerbe geschlossen bleiben.

Die Vorbereitungen der Stadtverwaltung, Feuerwehr und Polizei, bezüglich der notwendigen Evakuierung, laufen weiterhin auf Hochtouren. 

Unter Abwägung der coronabedingten Einschränkungen beginnt die Evakuierung am Freitagmorgen ab 6 Uhr. Betroffene Anwohner sollen den Sperrbereich so schnell wie möglich verlassen und werden gebeten, sich selbständig um ein Ausweichquartier zu bemühen. 

Personen die keine andere Unterkunft finden, wird die Stadt noch im Laufe des Tages Ausweichquartiere bekannt geben.

Ab wann Anwohner zurück in ihre Wohnungen und Häuser können, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

 

4.11. Update 21:45 Uhr: Die Stadt Chemnitz teilte soeben auf ihrem Twitterkanal den ungefähren Sperrkreis für die Evakuierung ab Donnerstagnachmittag mit.

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4.11. Update 19:00 Uhr: Die Polizei teilt mit, dass in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst eine Evakuierung im Radius von einem Kilometer beschlossen wurde! Damit droht circa 15.000 Menschen die Evakuierung.