Fliegerbombe in Dresden entschärft

Um 20.50 Uhr gab der Sprengmeister Entwarnung. Die Bombe war entschärft. Damit sind alle Sperrungen aufgehoben worden, die Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen konnte gegen 19.50 Uhr mit der Entschärfung begonnen werden.

Um 20.50 Uhr gab der Sprengmeister Entwarnung. Die Bombe war entschärft.

Damit wurden alle Sperrungen aufgehoben, die Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Landeshauptstadt Dresden hatte ein Bürgertelefon eingerichtet, welches rege genutzt wurde. Desweitern stand für betroffenen Anwohner die Turnhallte der Schule am Terrassenufer sowie auf der Pfotenhauerstraße als Ausweichquartier zur Verfügung. 32 Personen hatten diese in Anspruch genommen.

Die Polizeidirektion Dresden wurde bei den Einsatzmaßnahmen durch Kräfte der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren 288 Beamte im Einsatz. Seitens der Landeshauptstadt Dresden unterstützten 42 Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes sowie 170 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes die Maßnahmen.

Am Freitagmorgen wurde bei Bauarbeiten auf einem Grundstück an der Weißeritzstraße Ecke Magdeburger Straße eine 3-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart Fliegerbombe gefunden. Diese soll vor Ort entschärft werden. Seit 15.00 Uhr liefen die dafür notwendigen Evakuierungsmaßnahmen.

 

Es mussten etwa 800 Personen im betroffenen Bereich evakuiert werden. Die Besonderheit für die Feuerwehr und den Rettungsdienst bestand in der geordneten Evakuierung von 4 Pflegeeinrichtungen. Aus diesen Pflegeeinrichtungen wurden 237 Personen evakuiert. Die Schwierigkeit lag in der gleichzeitigen geordneten Evakuierung von unter anderem 27 liegenden Patienten und 85 Rollstuhlfahrern. Es wurden durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst weiterhin in zwei Evakuierungsobjekten 32 evakuierte Personen betreut.

Quelle: Polizei Dresden / Feuerwehr Dresden