Floorball: Floor Fighters weiter sieglos

Auch am 6. Spieltag mussten die Chemnitzer Floorballer in der 1. Floorball-Bundesliga das Parkett als Verlierer verlassen.

Trotz einem starkem ersten Drittel (4:4) verloren die Chemnitzer am Samstag beim abellenzweiten ETV Hamburg mit 13:6 und zieren weiterhin das Tabellenende.

Dabei begann das Spiel bei den Hamburgern durchaus vielversprechend. Einen frühen Rückstand (2.) wusste Reich zunächst auszugleichen (4.), ehe Kapitän Radünz nach Vorlage von
Kapucián volley zur 2:1 Führung (4.) vollendete. Auch danach blieben die Chemnitzer gut im Spiel, daran sollte auch ein erneutes Eigentor (13.) sowie die 3:2 Führung (14.) der Gastgeber nichts ändern.

Zuerst egalisierte Kapucián nach Radünz-Vorlage den Rückstand (19.) und Sekunden vor dem Pausentee konnte Irrgang erneut die zwischenzeitliche Führung der Norddeutschen ausgleichen.

Das zweite Drittel verlief dann weniger erfolgreich die Chemnitzer. Während zunächst der Innenpfosten die Hamburger vor einem Rückstand bewahrte, fanden drei schnelle Konter auf der anderen Seite den Weg ins Chemnitzer Tor.

So schien das Spiel erneut in wenigen Minuten entschieden und die gute Ausgangssituation mit dem 7:4 für die Hamburger zunichte gemacht. Hamburg kam nun immer besser in Fahrt und schien in der Folge beinahe bei jedem Angriff erfolgreich, so dass drei weitere Gegentore die letzten Hoffnungen der Floor Fighters begruben. Das zwischenzeitliche 5:9 (32.) für die Chemnitzer stellte bereits nur noch Ergebniskosmetik dar, nachdem zuvor Radünz erneut per Innenpfosten das Glück nicht auf seiner Seite hatte.
 
Noch unglücklicher verlief für den Chemnitzer Kapitän der Beginn des dritten Drittels. Einen Kopftreffer mit dem Schläger des Chemnitzer Angreifers werteten die Berliner Unparteiischen Keil/Nebe als Tätlichkeit und zeigten Radünz die rote Karte.

Verbunden mit der Roten Karte stand eine Fünfminutenstrafe, in deren Folge der ETV zum 11:5
erhöhen und spätestens hiermit alle Weichen auf Sieg stellen konnte. In der Folgezeit schraubten die Hansestädter das Ergebnis um zwei weitere Tore nach oben, mit dem letzten Floor Fighters Treffer vier Minuten vor Schluss markierte Irrgang den 6:13 Endstand.

„Im Mitteldrittel haben wir uns wieder einmal viel zu leichte Tore eingefangen. Das fängt bei unseren Schlussmännern an und hört bei den Vorderleuten auf. Da fehlt uns einfach auf allen Positionen die letzte Konsequenz, um in so einem Spiel die durchaus möglichen Punkte zu
holen. Diese schnellen Tore brechen uns immer wieder das Genick und dürfen uns in den kommenden Spielen einfach nicht wieder passieren“, so Coach Sascha Franz nach der Partie.

Quelle: Floor Fighters Chemnitz