Flucht- und Verdunklungsgefahr befürchtet – Ex-KWL Chef Heininger festgenommen

Der Finanzskandal der Kommunalen Wasserwerke Leipzig lastet schwer auf der Stadt. Nun wurde Freitagvormittag einer der ehemaligen Geschäftsführer der KWL, Klaus Heininger, laut Medienberichten dem Haftrichter vorgeführt. Lesen Sie bei LEIPZIG FERNSEHEN Online, wie sich der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung zur Verhaftung Klaus Heiningers geäußert hat.  

Eine Sprecherin der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft bestätigte die Festnahme Klaus Heiningers. Die Staatsanwälte, welche den Fall untersuchen, fürchten eine Flucht- und Verdunklungsgefahr.

Auch sollen nach ersten Angaben die Wohnung des Ex-KWL Chefs im Leipziger Stadtgebiet, sowie das Haus der Lebensgefährtin im Norden Leipzigs von den Ermittlern durchsucht worden sein.

Klaus Heininger wird neben Andreas Schirmer Veruntreuung und Betrug im Zusammenhang mit risikoreichen Geschäften vorgeworfen.

+++ Oberbürgermeister Burkhard Jung zur Verhaftung des ehemaligen Geschäftsführers der Kommunalen Wasserwerke Leipzig GmbH (KWL) Klaus Heininger:

„Die Stadt Leipzig hat großes Interesse daran, dass das Zustandekommen der illegalen Finanztransaktionen und die Rollen der daran Beteiligten umfassend aufgeklärt werden. Wir nehmen zur Kenntnis, dass die Ermittlungsbehörden auf der Basis ihrer Erkenntnisse handeln und unterstützen sie in ihrer Arbeit. Die Verhaftung war zu erwarten.

Unsere Aufgabe bleibt, den Schaden aus den illegalen Geschäften der ehemaligen KWL-Geschäftsführer für die Stadt Leipzig, die LVV und die KWL zu minimieren. Daran arbeiten wir.“