Flüchtlinge aus HTWK-Sporthalle dürfen in Leipzig bleiben

Der Protest gegen die Verlegung der in der HTWK-Sporthalle untergekommenen Flüchtlinge hat gewirkt. Die 51 Bewohner dürfen noch bis Freitag in der Halle bleiben, dann werden sie in die Friederikenstraße und in die Grube-Halle verlegt. +++

Nachdem bereits am Montag verhindert wurde, dass die 51 betroffenen Personen nach Heidenau gebracht werden, haben auch am Dienstag zahlreiche Demonstranten das Gelände an der Arno-Nitzsche-Straße eingenommen. Mit Erfolg. Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping schaute vorbei und sprach sich mit dem Innenministerium ab. Ergebnis: Die Flüchtlinge dürfen bis Freitag in der HTWK-Sporthalle bleiben. Dann werden sie auf die Leipziger Unterkünfte Friederikenstraße und Ernst-Grube-Halle aufgeteilt.