Flüchtlinge aus HTWK-Sporthalle protestieren gegen Verlegung nach Heidenau

Die Landesdirektion wollte 51 Flüchtlinge von der Leipziger HTWK-Sporthalle nach Heidenau verlegen. Allerdings wehrten sich die Bewohner, etwa 150 weitere Menschen verbündeten sich mit den Flüchtlingen und hielten eine Spontandemo ab. +++

Die Randale von Rechtsradikalen vor der Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau haben auch Folgen für Leipzig. Die Landesdirektion wollte 51 Flüchtlinge, die in der Leipziger HTWK-Sporthalle einquartiert wurden, am Montagnachmittag nach Heidenau verlegen. Allerdings wehrten sich die Bewohner dagegen, etwa 150 weitere Menschen verbündeten sich mit den Flüchtlingen und hielten eine Spontandemo ab. Ein Bus, der die Asylbewerber von Leipzig nach Heidenau bringen sollte, musste leer wieder abfahren. Laut Landesdirektion werden nun alternative Unterbringungsmöglichkeiten geprüft.